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 Reisebericht  25. Oktober - 15. November 2006

 


 

Neben dem Osterfest ist in Guatemala auch der 1. November ein Fest mit vielen landestypischen Traditionen, die über die bloße Grabpflege hinaus gehen. Hier ein Bild eines Friedhofs in Guatemala.

Typisches Gericht an Allerheiligen ist "Fiambre", ein Essen aus verschiedenen Fleisch-, Gemüse- und Käsesorten, je nach Familienrezept.

Hier eine mögliche Variante: Fiambre Colorado y Blanco


 


 

Weitere Tradition an Allerheiligen ist das Drachensteigen. Damit soll die Verbundenheit zu den Toten gezeigt werden. Einer der Orte, in denen dies besonders ausgiebig gefeiert wird, ist Santiago Sacatepéquez.

Zu diesem Ereginis trifft man sich auf dem Friedhof, wo auch der Fiambre gegessen wird. Auf den ersten Blick erscheint dieses ausgelassene Fest für Ausländer doch etwas seltsam, auch weil man sich z. B. auf die Gräber setzt oder man über sie steigt.


 


 

 Dieses Ereignis wird wochenlang vorbereitet. Besonders aufwändig ist die Herstellung der Drachen, die einen Durchmesser von mehreren Metern haben.

Für einen Tag fuhr ich an den Lago de Amatitlán, der bei Touristen nicht so bekannt ist wie der Lago de Atitlán. Er wurde wohl auch von den Guatemalteken etwas vernachlässigt, erst in den vergangenen Monaten wurde er saniert. Eine Seilbahn führt auf eine Anhöhe, von der man einen schönen Blick über den See hat.


 


 

Einige Tage später habe ich auch noch einen Tagesausflug zum immer wieder beeindruckenden Lago de Atitlán gemacht und dort u.a. einen Besuch im Schmetterlingshaus in Panajachel gemacht.

Da ich in San Lucas Sacatepéques gewohnt habe, das nur ca. 15 Autominuten von Antigua entfernt liegt, bin ich natürlich auch einige Male dort gewesen, u.a. auch, um meine Lehrerinnen aus den beiden früheren Reisen zu besuchen.


 


 

Das letzte Wochenende meines Urlaubs ging es dann noch nach Quetzaltenango, das von den Einheimischen meist Xela genannt wird.

Sehr schön ist dort der Platz "Parque Centroamerica" mit dem Palacio Municipal (Rathaus), der Fassade der zerstörten Kathedrale Espíritu Santo und dem Eingang zur Enriquez-Passage.


 


 

 Umgeben ist Quetzaltenango von einer hügeligen Landschaft und Vulkanen, wie dem Santa María oder dem Santiaguito.

Nach dem Besuch in Quetzaltenango ging es in die Nähe von Retalhuleu in einen Vergnügungspark


 


 

Guatemala ist immer noch sehr bekannt für seinen Kaffe, obwohl wegen der gesunkenen Preise der letzten Jahre immer weniger angebaut wird. Eine kleine Kaffeeplantage findet sich auch im Vergnügungspark.

Den besten Kaffee in Guatemala (und vermutlich weltweit) gibt es aber wegen des Klimas, der Höhenlage, der Anbauart und der vulkanischen Böden vermutlich in Antigua, den man dort an allen Ecken kaufen kann. Hier z. B. ein Bild aus dem schönen Innenhof des "Café Chí Cuá".

 

  

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