|
|
Eine der bekanntesten Guatemalteken ist Rigoberta Menchú. Sie
erhielt 1992 den Friedensnobelpreis für den Einsatz zugunsten der Einwohner
indianischen Ursprungs in Amerika und vor allem in ihrem Heimatland. Ganz unumstritten
ist Rigoberta Menchu in Guatemala
allerdings nicht. Zum einen gibt
es einige Widerspüche in ihrer Biographie.
Da sie zudem teilweise in Madrid
lebt und auch an einem Großunternehmen
beteiligt ist, sind einige der Meinung,
dass sie sich von den Menschen "entfernt"
hat. Dies erklärt vermutlich auch,
dass sie in den jüngsten Meinungsumfragen
zur Präsidentenwahl auf lediglich
2,9% kommt.

Una de las más conocida guatemalteca es Rigoberta Menchú.
En 1992 ella obtuvo el Premio Nobel de la Paz por su defensa de los
indígenas. A pesar de eso ella no parece ser muy popular en Guatemala como muestra
una encuesta de Mayo 2007
para las elecciones de presidente
en la cual Rigoberta Menchú sólo
recibe 2,9%. Sobre todo se critica
que ella vive en parte en Madrid
y que
se involucró con la industria farmacéutica mexicana.
Además hay algunos controversias
sobre su biografia.
Buchempfehlung/Libro: "Me llamo Rigoberta Menchú y así me
nació la conciencia" (1983)
|
Kurzbiographie |
| 09.01.1959 |
Geburt in Chimel, einem Dorf in der Nähe von Quiche als 6. von 9
Kindern |
| Im Alter von 5 Jahren |
Gemeinsam mit ihren Eltern beginnt R. Menchú auf Fincas zu
arbeiten |
| Im Alter von 8 Jahren |
Ihr 2-Jähriger Bruder stirbt an Unterernährung |
| In ihrer Jugend |
Arbeit als Hausbedienstete in der Stadt; sie erlebt dort eine
schlechte Behandlung und kehrte in ihr Dorf zurück |
| |
Als sie gerade 20 Jahre war, verliert sie ihren Bruder; dieser
wird von Söldern ermordert, welche die Indígenas von ihrem Land vertreiben
sollten. |
| 1980 |
Bei einem Sturm der spanischen Botschaft in Guatemala kommt ihr
Vater in den Flammen ums Leben. Im gleichen Jahr wird ihre Mutter entführt,
gefoltert und getötet. |
| 1982 |
R. Menchu flieht und geht nach Mexiko ins Exil. |
| 1983 |
Veröffentlichung ihres Buches "Me llamo Rigoberta Menchú y así me nació la
conciencia", in dem die damalige Analphabetin ihr Leben der Autorin Elizabeth
Burgos erzählt. |
| 1988 |
Rückkehr nach Guatemala; bei ihrer Ankunft wird sie allerdings
aufgefordert, das Land sofort wieder zu verlassen. |
| 1991 |
Erneute Rückkehr nach Guatemala, um an einem Kongress der
amerikanischen Ureinwohner teilzunehmen |
| 1992 |
Friedensnobelpreis für Rigoberta Menchú |
| 1995 |
Ihre Stiftung finanziert eine Kampagne, welche die Indígenas zur Teilnahme
an den Regierungswahlen aufruft. |
| 1996 |
Teilnahme an Verhandlungen, die zum Abschluss des Friedensvertrags
zwischen der guatemaltekischen Regierung und der Guerilla führen. | |
|
|