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Während meiner
Urlaubsreisen 2004 und Anfang 2006 in Guatemala habe ich die Sprachschule
PROBIGUA (Proyecto Bibliotecas
Guatemala) besucht. Ein wichtiger Grund dafür
war, dass dort nicht nur Spanischkurse angeboten werden, sondern dass die Schule
auch ein besonderes Ziel verfolgt.
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Blick in den halboffenen
Schulungsraum von Probigua |

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Da die Analphabetenrate in Guatemala nach wie vor sehr hoch ist, fördert die
Schule das Lesen und Schreiben, vor allem bei Kindern und Jugendlichen. Dazu
werden z. B. mit Hilfe der Schule Bibliotheken in kleineren Orten in Guatemala
eingerichtet.
Außerdem befindet sich eine mobile Bibliothek im Schulbus,
der die Schulen der Umgebung abfährt, damit sich die Jugendlichen Bücher
ausleihen können.
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Schulbus mit
Bibliothek. Mit dem Bus erfolgen auch die Ausflüge der
Sprachstudenten. |
Wie in den meisten anderen Sprachschulen in Antigua, wird
Spanisch bei PROBIGUA in Form von Einzelunterricht gelehrt. Somit kann sehr
individuell auf die Vorkenntnisse eingegangen werden und Fortschritte werden
deutlich schneller sichtbar als in Gruppenunterricht.
Der Unterricht
besteht aus Grammatikübungen, Konversation oder bei Fortgeschrittenen auch aus
vereinzelten Gruppenübungen wie kleineren Vorträgen mit anschließender
Diskussion oder die Durchführung eines Quizes zur Verbesserung des
Wortschatzes.
Zudem wird in der Schule auch viel Wert auf Kommunikation
zwischen den Studenten gelegt, die nach dem Willen der Lehrerinnen (es gibt hier
nur weibliche Unterrichtende) natürlich auf Spanisch erfolgen
sollte. Nachmittags und Abends werden dazu fast täglich Aktivitäten
angeboten. Während meines Aufenthaltes waren dies z. B. Ausflüge in die nähere
Umgebung, Tanzkurse, Filmabende oder Feste.
Achten muss man in Antigua nur, dass man nicht zu viel
englisch und deutsch spricht. Die Versuchung ist sehr groß, da man meist mit
anderen Studenten untergebracht ist und sehr viele deutsch- und
englischsprachige Studenten in Antigua sind.
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